KOMPAKTTRAINING 2019

 

Unser Kompakttraining findet auch in diesem Jahr im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis in der Nähe von Bregenz (Österreich) statt. St. Arbogast liegt am Rande eines Naturschutzgebietes oberhalb des Vorarlberger Rheintales, 1,5 km vom Ortszentrum von Götzis entfernt. Bademöglichkeiten sind in Götzis vorhanden. Eine ausführliche Anfahrtsbeschreibung finden Sie auf der Internetseite unter www.arbogast.at

 

Das Kompakttraining dient der intensiven Weiterbildung in Integrativer Gestalttherapie und ist Baustein des Weiterbildungsprogramms des IGW. Es werden verschiedene Stilrichtungen der Gestalttherapie vermittelt, ebenso Erweiterungen und Verknüpfungen von Gestalttherapie mit verschiedenen Formen von Körpertherapien und mit anderen therapeutischen Richtungen. Im Unterschied zum sonstigen Lehrprogramm finden die Seminare eingebunden in eine größere Gruppe von Weiterbildungsteilnehmer*Innen aus verschiedenen Jahrgängen und aus verschiedenen Ländern statt und ermöglichen damit einen besonderen Kontext der Selbsterfahrung.

 

Impressionen aus dem Kompakttraining
Wir haben für Sie verschiedene Bilder aus den letzten Jahren zusammengestellt, die einen kleinen Einblick in unsere Arbeit zeigen. Impressionen

TERMIN 2019

28. Juli (Anreise) bis 9. August 2019
1. Woche: 29. Juli bis 2. August 2019
2. Woche: 5. August bis 9. August 2019

 

ANMELDUNG 2 WOCHEN 28. JULI bis 9. AUGUST 2019
ANMELDUNG 1 WOCHE 28. JULI bis 2. AUGUST 2019
ANMELDUNG 1 WOCHE 4. AUGUST bis 9. AUGUST 2019
DOWNLOAD PROGRAMM
INFOANFORDERUNG

Alles rund um die Anmeldung

 

Wir sind sehr bemüht, die gewünschte Termin- und Gruppenwahl weitestgehend zu berücksichtigen, die entsprechende Gruppenwahl gilt in der angegebenen Kombination für beide Wochen. Die Einteilung erfolgt nach dem Grundsatz:
Datum der Anmeldung + Datum der Anzahlung.

 

Die Anzahlung überweisen Sie bitte ausschließlich auf unser deutsches Konto:
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
Konto 4031407, BLZ 300 606 01
IBAN: DE74 30060601 0004031407, BIC: DAAEDEDD

 

Bitte beachten Sie die anfallenden Bearbeitungsgebühren bei Auslandsüberweisungen, die mit überwiesen werden müssen. Die 2. Rate wird 8 Wochen vor Veranstaltungsbeginn fällig (28. Mai 2019) und muss ebenfalls immer überwiesen werden.

 

Bei Überbelegung einer Gruppe kann die Zuteilung zu einer alternativen Gruppe erfolgen; wir können deshalb grundsätzlich nur Anmeldungen akzeptieren, bei denen erste und zweite Wahl bei den zur Auswahl stehenden Gruppen angegeben wird.

 

Die Gruppen arbeiten an 2 x 5 Tagen jeweils 6 Stunden; zwischen erster und zweiter Seminarwoche liegen zwei freie Tage. Jede Gruppe arbeitet in der ersten und zweiten Woche jeweils mit verschiedenen Gruppenleitern.

 

Fortbildungspunkte
Das Kompakttraining ist von der Bayerischen Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten akkreditiert.

 

Teilnehmer*innen
Teilnehmen können alle gegenwärtigen und ehemaligen Weiterbildungsteilnehmer*innen des IGW. Soweit Plätze frei sind, sind auch Interessenten*innen mit vergleichbarer Vorerfahrung eingeladen, an einer oder an beiden Wochen teilzunehmen.

 

Unterbringung/Verpflegung
Die Teilnehmer*innen sind im Bildungshaus wahlweise in Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmern oder im Hotel untergebracht. Die Teilnahmegebühr schließt Vollpension ein und umfasst Frühstück, Mittagessen, Nachmittagskaffee und Abendessen.

 

Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast
Montfortstraße 88
6840 Götzis
Österreich
Telefon +43 5523 62501-0
arbogast@kath-kirche-vorarlberg.at

 

Anreise
Mit dem Auto Rheintalautobahn A14, Ausfahrt Altach, weiter Autobahn A13, Ausfahrt Kriessern ins Zentrum von Götzis (B 190), bei der Pfarrkirche abzweigen, Wegweiser St. Arbogast folgen (1,5 km Richtung Rankweil). Eine ausführliche Anfahrtsbeschreibung finden Sie auf der Internetseite unter www.arbogast.at

 

1. Woche: Julianne Appel-Opper
Heilsame Körperdialoge im interkörperlichen Feld

 

2. Woche: Werner Gill
Gestalttherapie

1. Woche: Julianne Appel-Opper
Heilsame Körperdialoge im interkörperlichen Feld

 

Wie ein/e Klient*in den Raum betritt, sich hinsetzt, gestikuliert und spricht, all das erzählt körpersprachliche Geschichten darüber, wie mit diesem Menschen umgegangen wurde und wie diese Person darauf reagierte. Wie ein Orchester spielt der lebendige Körper eine Grund-Melodie von dem was sie/er erfahren hat, wie sie/er behandelt worden ist, getröstet wurde oder ungetröstet blieb. Die Musiker*innen des Orchesters entstammen hierbei der Lebensspanne des Körpers mit klingenden Tönen von jeder Altersstufe, welche einmal leiser oder lauter zu hören sind. Die Melodie erzählt und beeindruckt, wie dieser lebendige Körper in diesem Moment in der Welt ist und wie die Welt sich ihr/ihm präsentiert. (Merleau-Ponty). In einem interkörperlichen Feld beeindrucken Therapeut*in und Klient*in einander im Gegenüber. Rhythmen und Melodien senden körpersprachliche Gestalten, parallel zu den gesprochenen Worten und zum Schweigen. Das Seminar bietet Gelegenheit, die eigenen körpersprachlichen Geschichten bzw. Gestalten und auch Körperdialoge zu erkunden auch mit dem Fokus, wie diese einer therapeutischen Bearbeitung zugänglich gemacht werden können. Die Arbeitsweise von körpersprachlichen Interventionen und Experimenten, bei denen im körperlichen Dazwischen ohne direkten Körperkontakt gearbeitet wird, wird vorgestellt.

Seminar in deutscher Sprache, die Trainerin versteht auch englisch.

 

Julianne Appel-Opper, Dipl. Psych., Psychol. Psychotherapeutin, TP, Integrative Gestaltpsychotherapeutin bei United Kingdom Council for Psychotherapy, Supervisorin, University of Birmingham, U.K. In eigener Praxis in Berlin tätig. Lehrbeauftragte an internationalen Ausbildungsinstituten. Gründerin und Leiterin der Berlin-Fortbildungsserien „Relational Living Body Psychotherapy”, www.thelivingbody.de

2. Woche: Werner Gill
Gestalttherapie

 

„Holding on to anger is like drinking poison and expecting the other person to die.“ (Buddha)

 

„Ein Meister vereint die Aspekte der Schöpfung, der Erhaltung und der Zerstörung in einer Person. Er oder Sie vertreibt die Finsternis und begleitet die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zum Licht. Diese Praxis der Lehre bezeichnet einen inneren Erkenntnisweg.“ (Werner Gill)

 

„Heute heißen die Blinden Berater. Das ist weniger diskriminierend.“(Elfriede Jelinek)

Eine Woche Selbsterfahrung, Selbsterkenntnis und Reflexion in der Gruppe mit Hilfe der Gestalttherapie.

 

Werner Gill, Dipl. Päd., Studien in Pädagogik, Psychologie und Soziologie, Psychotherapeut/Integrative Gestalttherapie und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut. Vielfältige berufliche Erfahrungen: Personal, Aus- und Weiterbildung, Jugendarbeit, langjährige klinische Tätigkeit (Psychiatrie und Sucht). Ausbildung in Gestalttherapie am IGW. Fortbildungen in Gruppendynamik und Bioenergetik. Seit 1982 freiberufliche Praxis als Psychotherapeut, Supervisor und Berater. 1991–2000 Mitglied der Instituts- und Ausbildungsleitung des IGW. 1995 Mitbegründer und seither Vorstandsmitglied des IGWien. Seit 2005 Geschäftsführung des IGW. Seit 2012 Geschäftsführer des igw Schweiz.

 

1. Woche: Brigitte Rasmus
Gestalttherapeutische Arbeit mit Träumen

 

2. Woche: Garry Soto Hoffmann
Movement and Dance for Every Body!

1. Woche: Brigitte Rasmus
Gestalttherapeutische Arbeit mit Träumen

 

Unsere Traumwelt bietet ein beachtliches geistiges Kräftereservoir, das wir nutzen können, wenn wir mit unseren Träumen und mit denen unserer Klienten arbeiten. Träume begleiten innere Prozesse, die noch nicht nach außen treten können. So, wie in vielen Stammesgesellschaften Träume gespielt und getanzt wurden, um ihre Wirksamkeit für den Stamm zu entfalten, erforschen wir bei der gestalttherapeutischen Arbeit mit Träumen, wie innere Bewegungen und Bilder sich in äußere Bewegung verwandeln können, in neues Fühlen, Denken und Tun.

 

Brigitte Rasmus, Dipl. Psych. Psychol. Psychotherapeutin, Supervisorin (DGSv und DVG), Gestaltausbildung beim GTILA (Gestalt Therapy Institute of Los Angeles), Jim Simkin, Erv und Miriam Polster. Weiterbildungen in Körpertherapie, Hypnotherapie, syste- mischer Familientherapie, Voice Dialogue, Systemischer Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung (ZAK) sowie Organisationenstellen (Varga v. Kibéd). Mitbegründerin, Ausbilderin, Lehrtherapeutin und Lehrsupervisorin des IGW und IGWien. Lehraufträge an verschiedenen Universitäten, seit 2008 Lektorin an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien (SFU). In freier Praxis als Psychotherapeutin und Supervisorin tätig.

2. Woche: Garry Soto Hoffmann*
Movement and Dance for Every Body!

 

This seminar will look at movement and dance as a source of somatic awareness, self discovery, healing, transformation, expression and creativity. Students will be presented with a series of exercises to help them to connect to their kinesthetic and emotional bodies, time and space to express themselves, time to dance, create and have fun. Students will work alone, in partners, and group situations.

*Seminar in englischer Sprache, der Trainer versteht auch deutsch

 

Garry Soto Hoffman is a movement artist and educator who has been deeply involved in the movement arts for 47 years. He has a long time association with Anna Halprin, has taught previously at the IGW and has danced, performed and taught in 20 countries for the past 35 years.

 

1. Woche: Monica Somacal Graf
Sexualität, Eros und Sinnlichkeit

 

2. Woche: Thomas Schön
Als Kind erträume ich mir hundert Leben… als Jugendliche/r zweifle ich daran… bis als Erwachsene/r ich in einem nur mich finden kann?

1. Woche: Monica Somacal Graf
Sexualität, Eros und Sinnlichkeit

 

Neugierig, lustvoll, anregend und mit viel Respekt werden wir uns diesem wichtigen menschlichen Thema annähern. Eigene Werte, moralische Vorstellungen haben einen direkten Einfluss auf Wachstum und Entwicklung. Sexualität ist lernbar. Lustvolles Lernen über die Sexualität von Frauen und Männern, gepaart mit vielen achtsamen Körperübungen, (einzeln und in der Gruppe) sind ebenso Bestandteil, wie einige wesentliche Aspekte von Sexocorporel nach dem Konzept von J.Y Dejardin.

 

Sie erweitern eigene Grenzen, reflektieren Wünsche und Fantasien. Vielleicht machen Sie Bekanntschaft mit noch nicht Belebtem und verspüren die Sehnsucht dies „schamlos und würdevoll“ ins eigene Liebesleben zu integrieren. Ich verführe Sie in die Welt der systemischen Sexualtherapie nach Uli Clement, so dass Sie am Schluss einen bunten Strauss mit nach Hause nehmen können.

 

Monica Somacal Graf, Gestaltherapeutin IGW, Sexologin ZAK, seit 2002 Sexualtherapeutin, Projektleiterin FGC/M (weibliche Beschneidung) weitere Infos unter www.somacal.ch

2. Woche: Thomas Schön
Als Kind erträume ich mir hundert Leben… als Jugendliche/r zweifle ich daran… bis als Erwachsene/r ich in einem nur mich finden kann?

 

Wenn wir auf unsere eigene Kindheit und Jugend zurückblicken, können unterschiedliche Gefühle auftauchen wie Erleichterung, Wehmut, aber auch Zweifel. Wie haben sich diese Gefühle und Einstellungen im Laufe unserer Entwicklungsgeschichte verändert und vor allem: wie haben sich unsere Lebensträume seit damals verändert?

 

Wir wollen diesen Fragen nachgehen und uns gegenseitig teilhaben lassen an unseren individuellen Entwicklungsgeschichten und persönlichen Antworten.
Die Gestalttherapie versucht Menschen und ihr Umwelt-Feld in ihrer Entwicklung zu unterstützen, sie ist existenziell, erlebniszentriert, experimentell (Lore Perls) und sie ist entwicklungsorientiert. Wir wollen die Entwicklungsperspektive der Gestalttherapie mit Hilfe kreativer Medien und Theorieinputs kennenlernen und gemeinsam vertiefen.

 

Thomas Schön, Dipl. Soz. Päd (FH) Psychotherapeut für Integrative Gestalttherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Lehrtherapeut/Lehrsupervisor am IGWien seit 2004, Trainer an der GestaltAkademie, Weiterbildungsleitung für das Curriculum „Integrative Gestalttherapie mit Kindern und Jugendlichen“ am IGWien, klinische Tätigkeit seit 1992 und Arbeit in freier Praxis seit 1994 in Wien, Gründungsmitglied der Österreichischen Vereinigung für Gestalttherapie (ÖVG), Autor und Mitherausgeber von „Gestalttherapie mit Kindern und Jugendlichen“, EHP 2012.

1. Woche: Günter Pröpper
Kontakt – Begegnung – Berührung

 

2. Woche: Susanne Dörfler
Gestalt-Kunsttherapie

1. Woche: Günter Pröpper
Kontakt – Begegnung – Berührung

 

„Kontakt“ gilt als eine wesentliche Grundlage im Konzept der Gestalttherapie. Als lebendige Erfahrung im therapeutischen Prozess betrifft dieses Phänomen gleichermaßen sowohl Therapeut als auch Klient. Als Diagnostik-Instrument sind die Kontaktunterbrechungen ein Schlüsselbegriff und ein Werkzeug im therapeutischen Prozess.

 

Seit den Anfängen der Gestalttherapie war und ist es faszinierend, ein Teil einer Gruppe zu sein – nicht zuletzt wegen der Kontakterlebnisse. Das ist vielleicht nirgends so deutlich spürbar wie in unseren Kompakt-Seminaren.

 

Es soll das Phänomen „Kontakt“ erforscht werden. Wer ist mit wem bzw. womit in Kontakt? Wie ist die Kontaktgrenze erlebbar? Was geschieht da eigentlich und wie kann ich den Kontakt gestalten, ohne zu manipulieren? Der Kontaktzyklus – ein nachvollziehbarer Prozess der Gestaltbildung – ist das „nur“ ein theoretisches Konstrukt oder ist das auch erlebbar? Das Seminar bietet eine Form experimentellen Lernens, das wir wechselseitig mitgestalten. Durch unsere Awareness, unsere Erfahrungen, unsere Kreativität, unsere Kontaktfunktionen und unsere Bereitschaft für Begegnungen. Ich bringe dafür gerne meine Präsenz, mein Interesse, meine Planung und Ideen, sowie meine Kompetenz und Erfahrung mit ein.

 

Günter Pröpper, Dipl. Soz. Päd., Dipl. Psych./Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor (DGSv). Ausbildungen in Gestalttherapie am IGW und bei E. und M. Polster; Verhaltenstherapie (AVM) und in systemischem Coaching bei BTS. Nach langjähriger institutioneller und klinischer Tätigkeit seit 1984 in privater Praxis in Nürnberg tätig. Seit 1987 als Lehrtherapeut und 2001–2004 in der Institutsleitung des IGW tätig.

2. Woche: Susanne Dörfler
Gestalt-Kunsttherapie

 

Kreative Medien werden schon lange in der gestalt-therapeutischen Arbeit genutzt. Der nonverbale Ausdruck schafft eine Möglichkeit, sich mitzuteilen, wenn Worte nicht zu finden sind oder nicht ausreichen.

 

In meiner Arbeit verstehe ich die entstandenen bildnerischen Werke, sei es mit Farbe oder Ton oder anderem Material, nicht als fertiges Produkt, sondern als Ausgangsmaterial für einen experimentellen Prozess. Es ist so möglich, Erfahrungen direkt auf der nonverbalen Ebene zu machen.

 

Arbeiten im Bild – mit dem Bild – durch das Bild.

 

Es wird auf der rein bildnerischen Ebene gearbeitet – als kontinuierliche Abfolge von Experimenten. Das kreative Werk folgt einer logischen Konsequenz und ist in sich stimmig. In dem Workshop biete ich verschiedene Materialien an und freue mich, auch teilweise im Freien arbeiten zu können.

 

Susanne Dörfler, Gestalt-Kunsttherapeutin, Werklehrerin. Seit 2008 eigene Praxis, seit 2011 zusätzlich Kunstatelier für Erwachsene und Kinder. Praxisstelle, Lehrtherapie und Supervision für Kunsttherapeuten in Ausbildung bei mehreren Instituten des DFKGT (Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie). Vor der Selbstständigkeit 10 Jahre Tätigkeit in der Sozialpsychiatrie. www.gestalt-kunsttherapie-augsburg.de

 

1. Woche: Dieter Johannes Hartmann
Therapeutisches und kreatives Schreiben

 

2. Woche: Anna Chesner
Psychodrama: Kreativität und Spontaneität in Aktion

1. Woche: Dieter Johannes Hartmann
Therapeutisches und kreatives Schreiben

 

Du bist eingeladen, dich selbst und deinen Bezug zum Schreiben neu und anders zu erfahren, Freude am Spiel der Phantasie zu finden, am Experiment, am Vertrauen auf deine Kreativität, Intuition und Fähigkeit.

 

Beim therapeutischen Schreiben wählst du ein Ereignis deines Lebens oder eine wichtige Person und spürst eine Facette deines Selbst, die dich geprägt hat, auf.

 

Beim kreativen Schreiben folgst du spontan einer fiktiven Phantasie und reflektierst erst hinterher, wie bei einem Traum: was sagt dir diese Projektion über dich selbst?

 

Außerdem gibt es täglich eine kurze Einheit freies Schreiben, bei dem wir unzensiert aus dem Unbewussten schöpfen. Wir arbeiten am Prozess und am Produkt des Schreibens in einem freien kreativen Raum; nichts muss. Dein Interesse, dich auf das Schreiben einzulassen, ist genug.

 

Dieter Johannes Hartmann, Dipl. Psych., Psychotherapeut seit 1992. Ausbildung in Gestalttherapie am IGW, Gestaltkörpertherapie bei Betty Esthelle, Meditation und Qigong bei Sifu Sher Kei Lu. Langjährige Erfahrung als Seminarleiter und Gruppentherapeut, Dozent für Tiefen- psychologie, freie Praxis in Berlin. Seit 1999 schreibe ich kreativ, u.a. den Comedy-Vortrag „Hominid Love“ (2006 beim IGW-Fest vorgetragen) und in den vergangenen drei Jahren einen Roman.

2. Woche: Anna Chesner
Psychodrama: Kreativität und Spontaneität in Aktion

 

Die grundlegenden Prinzipien des Psychodramas sind Kreativität, Spontaneität und authentische Begegnung. Um uns diese Qualitäten zu erschließen und zu „erspielen“ werden wir mit Methoden des klassischen Psychodramas und der Rollenanalyse arbeiten. Der Workshop bietet die Möglichkeit, handelnd das eigene Rollenrepertoire zu erforschen und zu erweitern. Bitte ein oder zwei Gegenstände mitbringen, um sie als Requisiten zur Verfügung zu haben (bunte Stoffe, Bälle, Musikinstrumente, Masken, etc.)

Seminar in deutscher Sprache, die Trainerin spricht auch englisch.

 

Anna Chesner arbeitet als Psychotherapeutin in London und bietet Psychodrama für Einzelpersonen, Paare und Gruppen an. Sie ist Co-Leiterin des London Centre for Psychodrama Group and Individual Psychotherapy und Gründungsmitglied des London Playback Theatre